FAQ

Muss ich gut schreiben können...?

Nein. In der Poesietherapie geht es vor allem um intuitives Schreiben. Dabei ist weder eine korrekte Rechtschreibung, perfekte Grammatik noch besondere Formulierkunst nötig. Es geht um den Prozess des Schreibens selbst und um die Auseinandersetzung mit dem Text. Dafür benötigen Sie vor allem Mut!

Darf ich über alles schreiben, was mich bewegt?

Ja. Das sollen Sie sogar, denn genau um das freie Von-der-Seele-schreiben geht es in der Poesietherapie. Kein Thema, was nicht erlaubt wäre. Keine Form, die nicht ausprobiert werden soll. Manchmal jedoch müssen bestimmte Schreibimpulse einen Rahmen bekommen. Aber inhaltlich ist alles erlaubt.


Kann ich auch Poesietherapie statt Psychotherapie machen?

Nein. Wenn Sie ein schwieriges psychisches Störungsbild haben, dann ist eine Psychotherapie bei einem professionellen Psychotherapeuten angezeigt. Allerdings können Sie therapiebegleitend zu mir kommen oder aber auch die Wartezeit auf einen Therapieplatz damit überbrücken. In letzterem Fall würden wir jedoch ausschließlich stabilisierend arbeiten und keine Text- und Selbst-Analysen angehen und auch sonst nicht konfrontativ arbeiten. Sollten Sie sich bereits in psychotherapeutischer Behandlung befinden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Therapeuten ab, dass Sie künftig auch poesietherapeutische Begleitung haben. In manchen Fällen ist es dann sinnvoll, ein gemeinsames Ziel und Rahmenbedingungen festzulegen. 

Poesietherapie ist in Deutschland kein heilkundlich anerkanntes Verfahren. Ich habe die Methoden meiner poesietherapeutischen Interventionen daher entsprechend konzipiert. Poesietherapie kann also nur therapiebegleitend, aber nicht therapieersetzend angewandt werden. 


Wie lange dauert so eine Poesietherapie...?

Die einzelne Sitzung dauert 50 Minuten. Über welchen Zeitraum man diese Begegnungen abhält, hängt davon ab, mit welchen Problemen oder welcher Fragestellungen Sie zu mir kommen. Nach der ersten Stunde entwerfe ich ein auf Sie zugeschnittenes Konzept, das ich Ihnen vorschlagen werde. Sollten Sie sich selbst erkunden wollen, eine Lebenskrise haben oder mit einer belastenden Diagnose konfrontiert sein, so kann eine poesietherapeutische Begleitung über Monate und Jahre erfolgen. Ich bin solange für Sie da, wie Sie das möchten. Sie können eine begonnene Behandlung aber auch jederzeit beenden. 

Bei einer rein bibliotherapeutischen Beratung benötigen wir genau eine Stunde. 

Wenn Sie beispielsweise ein Resümee ziehen wollen und für sich eine persönliche Biographie schreiben möchten, so ist dies meist mit zehn bis fünfzehn Sitzungen getan.

Haben Sie auch Schweigepflicht?

Vertraulichkeit und Verschwiegenheit gehören zu meinem Berufsethos. Nur in einer sicheren, vertrauensvollen und geschützten Atmosphäre ist es möglich, sich zu öffnen, und somit etwas zu bewirken. Auch Ihre personenbezogenen Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weiter gegeben. Auf Wunsch erhalten Sie von mir eine schriftliche Vertraulichkeitserklärung, die Ihnen das auch garantiert.


Machen Sie auch Hausbesuche?

Grundsätzlich ja, sofern Ihr Zuhause mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und es Gründe gibt, warum Sie nicht zu mir in die Praxis kommen können/wollen. Auch poesietherapeutische Sitzungen unter freiem Himmel sind möglich. Sprechen Sie mich bitte einfach an.

Frage nicht dabei? 

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oder rufen Sie mich an!